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Gruppe08

11. April 1972
Gründung unserer Gruppe durch P. Jakob Förg
Estevao Chilule (Angola) und Abid Syed Hussein (Indien) sind die ersten „Fälle“ unserer Gruppe.
5. Juni 1973
Wir erfahren von der Freilassung Abid Syed Husseins.
1974
Teilnahme an der ersten AI-Kampagne gegen Folter
Beginn der Arbeit zu einem Fall von „Verschwundenen“ in Chile: Enrique Alvarez Astudillo und dessen Söhne werden 1978 ermordet aufgefunden.
Der sowjetische Dissident Leonid Pljuschtsch wird betreut (Freilassung und Ausreise 1976).
Ab Juli 1974 setzen wir uns für den Landwirt Tako bin Mangol aus Brunei ein. In den nächsten Jahren solidarisieren sich über 23000 Menschen durch ihre Unterschrift mit unserer Forderung nach Freilassung, die im April 1988 Wirklichkeit wird.
10. Dezember 1977
Amnesty International erhält den Friedensnobelpreis.
1978
Fußball-WM in Argentinien. Unter dem Motto „Fußball ja – Folter nein“ sammeln wir u. a. bei einem Fußballspiel in Linz (Österreich gegen Eintracht Frankfurt) 1600 Unterschriften.
1982
Von 1982 bis 1987 arbeiten wir für Dr. Mahmut Dikerdem, den Präsidenten der Türkischen Friedensbewegung.
1984
Mitarbeit bei der (zweiten) weltweiten Anti-Folter-Kampagne
1988
Bei der Kampagne zur Abschaffung der Todesstrafe werden allein in Österreich 103 276 Unterschriften gesammelt.
1993
Für Ibtisam Berto Sulaiman al-Dakhil, eine Journalistin aus Kuwait, setzen wir uns von Juni 1993 bis zu ihrer Begnadigung im September 2002 ein.
Von Oktober 1993 bis Juni 1994 beteiligen wir uns an der AI-Kampagne „Aus den Augen – noch im Sinn“, einer Aktion gegen „Verschwinden“-Lassen und politischen Mord. Im Dezember 1993 wird ein UN-Hochkommissar für Menschenrechte eingesetzt.
Im Mai findet unser 1. Bücherflohmarkt statt.
1997
feiern wir mit einem Fest im Neuen Rathaus das 25-jährige Bestehen unserer Gruppe.
1998
50 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Im „Größten Buch der Welt“ erklärt u. a. der Linzer Bürgermeister Dr. Franz  Dobusch sein Eintreten für die Menschenrechte.
Die Aktion „Recht auf Malen“, an der sich über 300 oberösterreichische

Schüler/-innen beteiligen, wird von unserer Gruppe initiiert.

2001
Teilnahme an der Kampagne „Aktiv gegen Folter“
40 Jahre Amnesty International
2003
Wir arbeiten an der AI-Kampagne „Russland – Gerechtigkeit für alle“ mit.
2004
„Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns“ ist der deutsche Titel der weltweiten Kampagne „Stop Violence against Women“, die den größten Menschenrechtsskandal unserer Zeit zur Sprache bringt. Dieses Thema wird unsere Arbeit in den nächsten Jahren mitbestimmen.
Ebenfalls 2004 startet eine Initiative zur Kontrolle des Kleinwaffenhandels – die „Petition der 1 Million Gesichter“: www.controlarms.at. Wir sind dabei!
Unsere Erfolge
Freilassung von 19 „Gewissensgefangenen“ aus 13 Ländern (Angola, Brunei, Chile, Indien, Israel und die besetzten Gebiete, Kuwait, Peru, Philippinen, Somalia, Sowjetunion, Sri Lanka, Syrien, Türkei)
Mehr als 100 000 Unterschriften wurden von uns gesammelt – das bedeutet ganz viele Gespräche, in denen wir AI-Anliegen an die Öffentlichkeit brachten.
Presseberichte, Radiosendungen, Botschaftsbesuche, etwa 200 Infostände …
Solide Finanzen durch Fördererbeiträge und Bücherflohmärkte