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Lieblingsbücher

Mai 14, 2012 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

In unserer allmonatlichen Radiosendung haben wir diesmal Lesetipps gegeben. Sechs Gruppenmitglieder stellen ihre Lieblingsbücher vor, die sich um Menschenrechte drehen.

Hier ein Übersicht, für alle, die die Radiosendung nicht hören konnten, und natürlich auch für unsere HörerInnen zum Nachlesen:

„Meine Reise mit Charly“ von John Steinbeck.
Der Autor erzählt von einer Reise durch die USA mit seinem Hund Charly Anfang der 60er Jahre.

„Die Gefangene“ von Malika Oufkir
Malika Oufkir erzählt von ihrer Kindheit und Jugend in Marokko, als sie und ihre Familie verschleppt und 20 Jahre lang gefangen gehalten wurden.

„Der Name der Rose“ von Umberto Eco
Ein mittelaterlicher Kriminalroman, als Aufklärung und Inquisition um Macht kämpften.

„Tausend strahlende Sonnen“ von Khaled Hosseini
Ein Frauenleben in Afghanistan.

„Persepolis“ von Marjane Satrapi
Ein Comic, eine Graphic Novel über das Leben der Autorin im Iran und ihre Probleme als Jugendliche mit dem islamischen Regime.

„Die rote Zora“ von Kurt Held
Jugendbuch über eine Kinderbande im Kroatien Anfang des letzten Jahrhunderts, die als Ausgestoßene ihr Leben selber meistern müssen und dabei allerhand erleben.

Sarah Berger

Die vergessene Ölpest. Clean Up the Niger Delta.

April 21, 2012 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

Shell muss eine Milliarde Dollar zur Reinigung bezahlen

Nigeria, im Westen Afrikas mit der Hauptstadt Abuja, ist mit ca. 924.000 km² eines der größten Länder dieses Kontinents. In 32 Bundesstaaten mit ca. 150 Mio. Menschen gibt es ungefähr 400 verschiedene Ethnien und Sprachen. Die Volksgruppen Haussa, Yoruba und Ibo machen etwa 60 % der Bevölkerung aus, 50 % sind Muslime, 45 % Christen und 5 % andere Glaubensrichtungen. Seit 1960 ist Nigeria ein unabhängiger Staat, seit 1999 Präsidialdemokratie und Sitz der ECOWAS (The Economic Community Of West African States).

In letzter Zeit ist das Land durch die blutigen Anschläge der radikalislamischen Sekte Boko Haram im Nordosten Nigerias in den Schlagzeilen. Weniger bekannt ist die Tragödie im Niger-Delta, die schon Jahre währt. Aufsehen erregte diese Region 1995 mit der Hinrichtung des Schriftstellers und Umweltschutzaktivisten Ken Saro Wiwa und acht seiner Gefährten.

1956 wird in Nigeria Erdöl entdeckt. Der Staat ist der größte Produzent Afrikas,weltweit die Nr. 12. Die Ölförderung macht 80 % der Staatseinnahmen aus, geschätzte 600 Milliarden US-Dollar. Es gibt 5000 Bohrquellen und 7000 km Leitungen. Firmen, die in Nigeria Öl fördern,sind Shell, Total, ENI, Chevron und ExxonMobil. Größter ausländischer Investor ist die Shell Petroleum Development Company (SPDC), Tochter von Royal Dutch Shell. Allein SPDC operiert auf einem Gebiet von 31.000 km², etwa Nieder- und Oberösterreich zusammen.

Trotz großer Ölvorkommen ist das Niger-Delta extrem unterentwickelt. 30 Mio. Menschen leben dort, 60 % von Landwirtschaft und Fischerei. Die Lebenserwartung ist um zehn Jahre geringer als in anderen Teilen Nigerias. Sicherheitsmängel und Armut begünstigen Sabotage undRaub. Seit 2004 werden militante Widerstandsgruppen immer mehr. An den Leitungen gibt es vermutlich 300 Lecks im Jahr. Diese gelten als Hauptgrund für die massive Umweltverschmutzung in dieser Region. Geschätzte 2 Mio. Tonnen Rohöl gelangten bisher ins Ökosystem. ExpertInnen halten die Dunkelziffer für weitaus höher. Aus Förderanlagen wird verseuchtes Abwasser in die Flüsse geleitet. Wenn überhaupt, starten die Unternehmen erst Monate später mit einer teilweisen, meist inadäquaten Reinigung.

Bei der Vergabe der Förder- und Produktionsverträge erhalten Unternehmen automatisch Zugang zu Land. Lokale Gemeinden haben kein Recht auf die Gas- und Ölvorkommen auf ihrem Grund. Die Kontrolle der Erdölförderung ist mangelhaft. Gesetze und Vorschriften zur Einhaltung der internationalen Standards sowie des Umweltschutzes gibt es, in derPraxis werden diese aber ignoriert. Erforderliche Maßnahmen, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden zu verhindern, werden somit nicht umgesetzt. Ölfirmen fordern staatliche Sicherheitskräfte an, um Proteste gewaltsam niederzuschlagen und bekommen diese problemlos.

AI Netherlands

Besonders betroffen ist die ärmere Landbevölkerung. Die mögliche Verbesserung ihrer Lebenssituation ist nicht eingetreten, im Gegenteil. Ihre Existenzgrundlagen wurden zerstört. Eine weitere Folge sind gesundheitliche Probleme, da die Menschen verschmutztes Wasser trinken und damit kochen müssen. Die Fische sind mit Erdöl und anderen Giften kontaminiert, die Luft durch Erdöl und Gas verseucht.

Die meisten Fälle, über die AI berichtet hat, beziehen sich auf Shell. 1993 zog sich Shell aus dem Ogoniland, nicht aber aus dem Niger-Delta zurück (2009 zahlte Shell 15 Mio. $ an Ken Saro Wiwas Familie). Shell hat die dort verbleibenden Anlagen nicht gesichert und gewartet. Nach wie vor wird Öl durch Shell-Pipelines aus anderen Teilen dieser Region durch das Ogoniland transportiert.

Im Sommer 2011 stellt ein Bericht des UNO-Umweltprogramms UNEP fest, dass sich die Geschäfte von Shell auf die Menschenrechtssituation im Ogoniland verheerend ausgewirkt haben. Die über Jahrzehnte andauernde Ölverschmutzung hat einen derartigen Schaden angerichtet, dass es mindestens 25 Jahre dauern könnte, bis sich das Gebiet erholt haben wird. Die UNO empfahl die Gründung eines Umweltsanierungsfonds mit einer Milliarde US-Dollar als Startkapital.

Zwei Berichte von AI (2009 und 2011) belegen zusätzlich, dass die Ölindustrie für die weit verbreitete  Umweltverschmutzung und die damit in Zusammenhang stehenden Menschenrechtsverletzungen im Niger-Delta verantwortlich ist.  AI und Friends of the Earth International brachten im Jänner 2011 eine Beschwerde wegen Verletzung der Grundsätze einer verantwortungsvollen Unternehmensführung der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ein. Shell wird vorgeworfen, irreführende Informationen verbreitet zu haben, um die Schuld größtenteils auf Sabotageakte abzuwälzen. AI fordert von Shell, die Empfehlung im UNEP-Bericht umzusetzen und eine Milliarde US-Dollar als Startkapital für die Sanierung des Gebietes zu zahlen. Aktuelle Informationen finden Sie unter nigerdelta.amnesty.at.

Sylvia Pumberger

 

Quellen:
Amnesty International: Nigeria. Petroleum, pollution and poverty in the Niger Delta. (Juni 2009)
Amnesty International: The True Tragedy. Delays and failures in tackling oil spills in the Niger Delta. (November 2011, Öffentliche Erklärungen von Amnesty International)
Alle Informationen zugänglich über www.amnesty.org.

 

40 Jahre für 30 Artikel

April 11, 2012 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

Die größte Menschenrechtsorganisation der Welt, Amnesty International (AI), die derzeit etwa drei Millionen Mitglieder hat, wurde im Mai vorigen Jahres 50. Und die Linzer AI-Gruppe 8 wird im April dieses Jahres 40. Eine kurze Zwischenbilanz aus Gruppensicht.

Es begann alles am 11. April 1972: An diesem Tag erhielt Pater Jakob Förg von der Londoner AI-Zentrale die offizielle Bestätigung der Gruppengründung.

In den ersten Jahren beschäftigten wir uns vor allem mit der Arbeit für „gewaltlose Gewissensgefangene“, dem ursprünglichen Aufgabengebiet von AI. „Ein Gefangener aus dem Westen, einer aus dem Osten und einer aus der Dritten Welt“, lautete damals die goldene Regel der Gruppenarbeit, um die Unparteilichkeit und Ausgewogenheit unserer Organisation sicherzustellen. So stammten die von uns betreuten „Gewissensgefangenen“ u. a. aus Angola, Indien, der Sowjetunion, den Philippinen, Peru, Chile, Brunei, der Türkei, Somalia, den von Israel besetzten Gebieten, Sri Lanka, Syrien und Kuwait.

Im Verlauf der Jahrzehnte haben sich jedoch die Schwerpunkte unserer Gruppenarbeit – gemäß den Vorgaben der internationalen Bewegung – stark verändert: weg von der klassischen „Gefangenenarbeit“, hin zu gezielten „Themenkampagnen“. So beschäftigen wir uns heutzutage – neben der traditionellen Arbeit gegen Folter und Todesstrafe – beispielsweise mit Menschenrechtsverletzungen an Frauen, mit der Diskriminierung der Roma, mit Zwangsumsiedlungen oder mit menschenrechtlichen Aspekten der Ölkatastrophe im Nigerdelta. Die Devise lautet jetzt: „Alle Menschenrechte für alle.“

Unsere 40-jährige Gruppengeschichte ist – natürlich – geprägt von (tatsächlichen) Erfolgen und (vermeintlichen) Misserfolgen. Menschenrechtsarbeit ist oft mühsam. Und es bedarf des langen Atems derer, die sie sich aus persönlicher Überzeugung zur Aufgabe gemacht haben.

Wenn man sich vier Jahre lang intensiv für eine dreiköpfige Familie aus Chile, die nach dem Militärputsch „verschwunden“ war, einsetzt, um deren Schicksal aufzuklären, und man schließlich erfährt, dass diese Menschen sofort ermordet worden waren und ihre sterblichen Überreste in einem aufgelassenen Bergwerk aufgefunden wurden, bedeutet dies natürlich einen schweren Rückschlag.

Wenn man 14 Jahre lang einen Bauern aus Brunei als „Gewissensgefangenen“ – scheinbar erfolglos – betreut und man dann völlig überraschend erfährt, er sei freigelassen worden, ist das nicht nur eine Bestätigung für die Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit, sondern es steigert auch die Motivation für menschenrechtliches Engagement enorm.

Unsere Gruppe betreibt äußerst intensiv Öffentlichkeitsarbeit, eine Kernaufgabe von AI: Infostände, Bücherflohmärkte, Schulvorträge, Ausstellungen und Konzerte gewährleisten den persönlichen Kontakt zu unseren UnterstützerInnen. Eine monatliche Radiosendung und eine professionell gestaltete Website stellen sicher, dass wir unsere Inhalte einem breitgestreuten Kreis an InteressentInnen präsentieren können.

Unsere Gruppe war und ist auch stets bemüht, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken: Viele unserer Mitglieder besuchen menschenrechtsbezogene Fortbildungsveranstaltungen und nehmen an regionalen und nationalen Treffen teil oder organisieren diese. Einige Gruppenmitglieder hatten und haben auch auf österreichweiter, ja sogar internationaler Ebene Funktionen inne.
Das bei AI Österreich weitverbreitete, zuweilen für die betroffenen Gruppen existenzbedrohende Problem des „Mitgliederschwundes“ betrifft uns derzeit kaum: Fluktuationen in der personellen Zusammensetzung werden in den meisten Fällen durch „Neuzugänge“ kompensiert, sodass einerseits ein gleichbleibend hoher Aktivitätslevel gewährleistet ist und andererseits sich die Arbeitsbelastung der einzelnen – allesamt ehrenamtlich tätigen – Gruppenmitglieder in vertretbaren Grenzen hält.

Einer positiven Weiterentwicklung unserer AI-Gruppe 8 steht also nichts im Wege. Unterstützen Sie uns bitte dabei!

Johann Schnellinger

Filmabend “The Lady” am 6.4.2012 im City Kino

April 02, 2012 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

FILMABEND „The Lady“
in Kooperation mit Amnesty International Gruppe 8, Linz

Freitag, 06.04.2012
Beginn: 20.00 Uhr
im City Kino in Linz

Mehr als 15 Jahre verbrachte Aung San Suu Kyi unter Hausarrest. In zahlreichen öffentlichen Aktionen und nach jahrelanger Menschenrechtsarbeit begrüßte Amnesty International 2010 die Freilassung der “Lady”, wie Anhänger in ihrer Heimat sie nennen. Meisterregisseur Luc Besson hat nun die faszinierende Lebensgeschichte der Friedensnobelpreisträgerin verfilmt. Im Anschluss an die Premiere am 06.04. findet ein Gespräch über die aktuellen Entwicklungen in Burma/Myanmar statt, Gäste:

Margot Pires – Austrian Burma Center, Wien

Khin Myint-Mitter – kommt aus Burma, lebt in Linz

Amnesty Popfest im Rückspiegel

März 27, 2012 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

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Amnesty Popfest, ein Album auf Flickr. Bilder von Markus Kaiser-Mühlecker und Agnes Zauner.

Schön war es und stimmungsvoll war es, das Amnesty Popfest am letzten Freitag, den 23.3.2012 im Linzer Posthof. 245 BesucherInnen erlebten Diver, Marilies Jagsch & Band, Louie Austen und Clara Luzia, die zu Gunsten von Amnesty International auftraten. Nebenbei wechselte auch noch ein Bild von Gerhard Haderer, vom Künstler selbst zur Verfügung gestellt, gegen eine stattliche Spende an Amnesty den Besitzer. Und: unser Infostandteam führte zahlreiche angeregte Gespräche und sammelte über 300 Unterschriften für verschiedene Amnesty-Aktionen, darunter auch unsere ganz aktuelle Niger-Delta-Kampagne.

Das “Amnesty Popfest” anlässlich 50 Jahre Amnesty International und 40 Jahre Amnesty in Linz ist vorüber, in unseren Gedanken bleibt es aber als würdige Feier bewahrt. Wir danken allen, die dies möglich gemacht haben!

Martin Walther

 

Amnesty Popfest: Clara Luzia/Louie Austen/Marilies Jagsch & Band/Diver am 23.3.2012 im Posthof

März 13, 2012 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

AMNESTY POPFEST

Ein musikalisches Fest für die Menschenrechte anlässlich 50 Jahre Amnesty International und 40 Jahre Amnesty in Linz.

Mit: Clara Luzia / Louie Austen / Marilies Jagsch & Band / Diver

Freitag, 23.3.2012, 20 Uhr
Großer  Saal, Posthof
Posthofstraße 43
4020-Linz

Preise und Bedingungen HIER.

Der Erlös des Abends kommt Amnesty International zu Gute.

 

 

Amnesty Popfest auf Facebook.

 

Mit freundlicher Unterstützung von

fm4derstandard.atoenTips

Bücherflohmarkt am 17. und 18.3.2012

März 13, 2012 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

Nächster Bücherflohmarkt: 17. und 18.11.2012!

Nächster Bücherflohmarkt: 17. und 18.11.2012!

8.März – Weltfrauentag

März 08, 2012 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

Amnesty International lenkt den Fokus am Weltfrauentag auf den arabischen Frühling und die Rolle der Frau im Nahen Osten und in Afrika. Die Frauen erwarten vom Umbruch, dass die systematische Diskriminierung und Verletzung von Frauenrechten aufhört. Eine neue Zukunft kann nur mit gleichberechtigter Beteiligung der Frauen gelingen! Sie brauchen unsere Unterstützung!

 

JEMEN: Hoffnung auf ein Ende der Diskriminierung

Insbesondere im Jemen haben Frauen bei den Protesten eine wichtige Rolle gespielt. Nicht ohne Grund wurde der Friedensnobelpreis 2011 an die jemenitische Frauenrechtsaktivistin Tawakkol Karman, Präsidentin von „Journalistinnen ohne Ketten“, vergeben.

http://frauenrechte.amnesty.at/allgemein/jemen-hoffnung-auf-ein-ende-der-diskriminierung/#more-2359

 

SYRIEN: Wo bleibt die First Lady Asma Al-Assad?

Mehr als 200 Frauen sind bisher umgekommen. Asma Al-Assad wurde in Großbritannien geboren und hat sich oft als Verfechterin der Frauen- und Kinderrechte dargestellt. 2007 sponserte sie z. B. eine Frauenfriedensfahrt, um die Frauenrechte zu fördern. Kurz vor Ausbruch der Proteste 2011 wurde sie von der „Vogue“ als „Rose in der Wüste“ bezeichnet. Nie hat sie sich seitdem zum brutalen Vorgehen der Sicherheitskräfte geäußert. Es ist an der Zeit, Asma Al-Assad daran zu erinnern, dass die Menschen- und Frauenrechte universell sind und von Syrien geachtet werden müssen.

http://frauenrechte.amnesty.at/allgemein/syrien-mehr-als-200-frauen-kamen-bei-den-unruhen-um/#more-2321

 

IRAN: Freiheit für Nasrin Sotoudeh

Iranische Frauenrechtsaktivistinnen zahlen einen hohen Preis für ihr mutiges Engagement. Nasrin Sotoudeh ist Menschenrechtsanwältin und wurde nach einem unfairen Verfahren zu sechs Jahren Haftstrafe verurteilt. Unter anderem wegen Ihrer Mitgliedschaft im Center for Human Rights Defenders (CHRD), gegründet von Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi. Ihre Verurteilung soll MenschenrechtsaktivistInnen und AnwältInnen weiter zermürben.

http://frauenrechte.amnesty.at/allgemein/iran-freiheit-fur-nasrin-sotoudeh/#more-2386

 

ÄGYPTEN: Frauen sind von der politischen Neugestaltung ausgeschlossen

Nach wie vor sind Frauen in politischen Gremien und Institutionen kaum vertreten. Im neu gewählten ägyptischen Parlament sind es gerade einmal zwölf. Das ist ein Anteil von ca. zwei Prozent. Frauenrechte müssen im Rahmen des Wandlungsprozesses unbedingt berücksichtigt, ihre Stimmen gehört werden.

http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action/public/?action_KEY=8448&d=1

 

Sylvia Pumberger

 

 

Amnesty unterstützt “Poster for tomorrow”

Dezember 12, 2011 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

Poster for tomorrow ist ein jährlicher internationaler Wettbewerb zum Thema Menschenrechte, 2011 lautete das Thema “Right to Education” (Recht auf Bildung).

Die besten 100 Plakate werden diese Woche weltweit in Ausstellungen (Hauptausstellung in Paris) präsentiert.

Ausstellungsdauer: 13. bis 19.12.2011
Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 8, Galerierräume, EG
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10.00 bis 18.00 Uhr

Nähere Informationen auf der Webseite der Universtät für künstlerische und industrielle Gestaltung.

Sylvia Pumberger

Amnesty Briefmarathon 2011, 5.12. bis 15.12.2011

Dezember 06, 2011 Von: Gruppe08 Kategorie: Allgemein

Papier ist geduldig. Aber es raubt jenen die Geduld, die mit tausenden Briefen überhäuft werden, weil Menschen wie Sie sich nicht damit abfinden, dass andere diskriminiert, gefoltert oder hingerichtet werden.

Der Briefmarathon ist eine Aktion von Amnesty International rund um den Internationalen Tag der Menschenrechte, den 10. Dezember, bei der Menschen in zahlreichen Ländern der Welt zeitgleich (innerhalb eines kurzen Zeitraums) Appelle zugunsten von bedrohten und inhaftierten MenschenrechtsverteidigerInnen an die verantwortlichen Behörden schicken.

636.139 Appelle! Das ist die Anzahl aller Briefe, Faxe, E-Mails, SMS, Online- Appelle und Unterschriften auf Petitionslisten, die im Dezember 2010 im Rahmen des internationalen Amnesty-Briefmarathons aus über 50 Ländern für zehn Menschen in Gefahr verschickt wurden.

Auch dieses Jahr wird Amnesty International mit dem Briefmarathon Menschen in Gefahr unterstützen. Und auch dieses Jahr ist das nur mit Ihrer Hilfe möglich!

Der diesjährige Briefmarathon steht ganz im Zeichen der Meinungsfreiheit.

Melden Sie sich an oder kommen Sie am Samstag, den 10.12.2011 zwischen 10 Uhr und 17.30 Uhr zu unserem Infostand auf der Landstraße, Ecke Harrachstraße (Ursulinenhof und unterschreiben Sie, damit wir möglichst viele Unterschriften an die verschiedenen Regierungen (diesmal in Nordkorea, Russland, Zimbabwe, Mexiko und Iran) senden können.

Kurzinformationen zu den fünf diesjährigen Fällen finden Sie HIER.

Uli Neunteufel