Subscribe

Archive for February, 2010

Solidaritätsaktion Simbabwe

February 24, 2010 By: Gruppe08 Category: Allgemein Comments Off on Solidaritätsaktion Simbabwe

Das von AI Österreich produzierte Video zur Solidaritätsaktion für den von der Regierung Mugabe drangsalierten Simbabwischen Gewerkschaftsbund ist fertig!

Wer die Gruppe 8 kennt, wird auch das eine oder andere bekannte Gesicht darin entdecken..

Martin Walther

Gruppenzeitung März 2010

February 22, 2010 By: Gruppe08 Category: Allgemein Comments Off on Gruppenzeitung März 2010

Auch 2010 gibt es wieder eine Gruppe 8-Gruppenzeitung.

Themen der aktuellen Ausgabe “März 2010” sind unter anderem die neue Amnesty-Kampagne “Mit Menschenrechten gegen Armut” und ein Rückblick auf die Aktivitäten der Gruppe 8 im Jahr 2010.

Die “druckfrische” Ausgabe kann ab sofort hier: Gruppe 8.Aktuell.2010-1 heruntergeladen werden!

Das Gruppe 8 – Zeitungsteam

Cover Girl

February 18, 2010 By: Gruppe08 Category: Allgemein 2 Comments →

Wir alle kennen die grauenhaften Bilder aus der ehemaligen US-amerikanischen Internierungsanstalt im irakischen Abu Ghraib, die im Jahr 2004 an die Weltöffentlichkeit gelangt sind und die Angehörige der amerikanischen Militärpolizei sowie der U.S. Marines zeigen, die Gefangene foltern und demütigen.

Im Mittelpunkt des medialen Interesses stand damals sehr bald Lynndie England, eine gerade 21-jährige Militärpolizistin, die von ihrem Lebensgefährten dazu angestiftet worden war, auf einigen dieser Fotos zu posieren. Das Bild etwa, auf dem zu sehen ist, wie sie einen am Boden liegenden irakischen Gefangenen an einer Leine hält, brannte sich in das kollektive Bewusstsein der Welt ein.

Die Bilder setzten die damaligen Regierung Bush und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld unter Zugzwang. Eilig wurde betont, dass es sich um die Taten Einzelner handeln würde. Rumsfeld nannte Lynndie England “das Böse in unserer Mitte” und “unamerikanisch”. Dabei hatte er selbst 2002 die Devise ausgegeben, die den “Krieg gegen den Terror” prägen sollte: Terrorverdächtige sind “unlawful combattants”, sie haben keinen Anspruch auf den Schutz der Genfer Konvention. Sie sind keine Rechtssubjekte, sie sind Objekte.

Lynndie England wurde in einem Verfahren, das das US-Militär selbst durchführte, zu drei Jahren Haft verurteilt. 2007 wurde sie auf Bewährung entlassen. Sie lebt seitdem in dem Wohnwagen ihrer Eltern in West Virginia, in dem sie aufgewachsen ist, und ist arbeitslos.

Wer ist diese Lynndie England und wie wurde sie in die Abu Ghraib-Affäre verstrickt? Wie kam es, dass sie diese Taten beging und warum war sie es, die zum Symbol der dunklen Seiten Amerikas gemacht wurde, während ihre Vorgesetzten und MittäterInnen weit weniger Aufmerksamkeit erhielten?

Diesen Fragen geht die Theaterautorin und Regisseurin Barbara Herold in ihrem Stück “Cover Girl – Wie Lynndie England dazu kam, die dunkle Seite Amerikas zu verkörpern” nach. Sie hat genau recherchiert und liefert eine präzise, fast dokumentarische Bestandsaufnahme ab. Maria Fliri stellt eine Lynndie England dar, die ihre Version von dem erzählt, was geschehen ist.

Dieses Stück, das am 12.2.2010 im Linzer Posthof zu sehen war, ist eine Empfehlung. Es ist seit 40 Aufführungen unterwegs und gastiert abwechselnd an unterschiedlichen Orten. Falls man es einmal nicht so weit hat, sollte man den Weg nicht scheuen.

Die nächste Radiosendung der Linzer Amnesty Gruppe 8 am 8.3.2010 um 19 Uhr im Freien Radio Oberösterreich wird sich übrigens dem Themenkreis widmen und auch ein Gespräch mit Barbara Herold enthalten.

ACHTUNG! Aufgrund einer Programmänderung durch Radio FRO wird die Sendung samt Interview mit Barbara Herold erst am 12.4.2010 ausgestrahlt.

Martin Walther

Simbabwe – Gute Nachricht

February 13, 2010 By: Gruppe08 Category: Allgemein Comments Off on Simbabwe – Gute Nachricht

Seit vielen Jahren ist unsere Gruppe im Netzwerk für Simbabwe aktiv. Menschenrechtsverletzungen sind dort leider an der Tagesordnung, auch die neue Regierung konnte bis jetzt daran nur wenig ändern. Das einst reiche Land, die „Kornkammer“ Südafrikas, ist zum Armenhaus geworden, in dem die Menschen unter unwürdigen Verhältnissen leben müssen.

Nachdem im Jahre 2005 ohne Vorwarnung in einer Regierungsaktion Häuser mit Bulldozern niedergerissen wurden und die Bewohner nicht einmal das Nötigste retten konnten, haben diese Menschen nun für sich und ihre Familien notdürftig wieder eine Siedlung errichtet. Erneut soll diese Siedlung nun niedergerissen werden, erneut sollten die Menschen obdachlos werden. In einer raschen Aktion wurden unzählige Briefe geschrieben, Unterschriften gesammelt. Es kam ein Gespräch zwischen Vertretern von amnesty mit dem Bürgermeister von Harare und anderen Gruppen statt. Nun stellte der Bürgermeister in einem Brief klar, dass es keine Wohnungen abreißen wolle, sondern im Gegenteil neue Wohnungen und Marktstände errichten wolle.

Wir freuen uns, dass unsere Aktion Erfolg hatte!

Waltraud Meyer-Kriechbaum

Kerze der Hoffnung: Kambodscha

February 07, 2010 By: Gruppe08 Category: Allgemein 2 Comments →

Unser Gruppenmitglied Ruth Ritter zeichnet österreichweit für die “Kerze der Hoffnung” verantwortlich. Die “Kerze der Hoffnung” ist eine Gemeinschaftsaktion von AI und Christian Solidarity International (CSI). Gemeinsam werden Unterschriften für Opfer von Menschenrechtsverletzungen gesammelt.

Diesmal soll im Rahmen der “Kerze der Hoffnung” für die Rechte von Bewohnern der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh mobilisiert werden, die von Zwangsräumungen bedroht sind. Diese Aktion ist auch Teil der Amnesty-Kampagne “Mit Menschenrechten gegen Armut“.

Ruth Ritter hat einen Brief samt Petitionsliste (KAMBODSCHAORIGINAL) und eine Aktions-Postkarte (postkarte KAMBODSCHA) erstellt, auf die jede/r gerne zurück greifen kann.

Wir ersuchen Sie, diese Aktion zu unterstützen!

Martin Walther

Klausur

February 02, 2010 By: Gruppe08 Category: Allgemein Comments Off on Klausur

Reflexion und Weiterentwicklung unserer Amnesty-Arbeit war das Thema unserer diesjährigen Klausur, moderiert durch Supervisor Mag. Johannes Rabengruber.

Im Stil des „Phantastischen AI-Visionalismus“ (O-Ton Gruppenmitglied Hans Schnellinger) entwickelten wir in kreativer Weise lebhafte Bilder unserer Visionen. Die integrative Kraft unseres gemeinsamen Zieles – die Verwirklichung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte – wurde uns in einer Aufstellungsübung deutlich. Angesichts des dennoch oft schwierig zu bewältigenden Spagats zwischen Beruf, Familie und Freiwilligenarbeit war es in einem zweiten Schritt wichtig, unsere konkreten Möglichkeiten genauer zu fassen und erste Aktionsideen zu sammeln.

Es tut gut, neue Inspiration und Motivation in dieses AI-Jahr mitzunehmen. Danke an Johannes Rabengruber, der diesen Prozess unserer „bunten Truppe“ (Selbstporträt) professionell und mit viel Fingerspitzengefühl begleitet hat.

Brigitte Egartner