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Archive for February, 2014

Amnesty informiert: Russlands bedrängte Freiheit

February 19, 2014 By: Gruppe08 Category: Allgemein Comments Off on Amnesty informiert: Russlands bedrängte Freiheit

In Sotschi finden die Olympischen Winterspiele statt. Doch es wird nicht nur über Gold, Silber und Bronze diskutiert, sondern auch über die Lage der Menschenrechte in dem riesigen Land im Norden Eurasiens, insbesondere über die Situation von homo-, bi-, trans- und intersexuellen Menschen. Wir leisten unseren Beitrag und liefern Informationen und Fakten zur Menschenrechtslage in Russland.

Im Gefolge der heftigen Proteste gegen die umstrittene Wiederwahl von Wladimir Putin im März 2012 erließ das russische Parlament eine Reihe von Gesetzen, die darauf gerichtet sind, den Spielraum für DemonstrantInnen sowie zivilgesellschaftlich engagierte Menschen einzuschränken. Es folgten Gesetze, die ua gegen öffentliche Äußerungen von homo-, bi-, trans- und intersexuelle Menschen gerichtet sind, sowie Bestimmungen, mit denen Kritik an religiösen Lehren und ihren Vertretern kriminalisiert wird.

Der Amnesty-Bericht “Freedom Under Threat. The Clampdown On Freedoms Of Assembly, Association and Expression in Russia” befasst sich mit diesen Gesetzen und der Praxis der russischen Behörden.

Auf Grundlage dieses Berichtes erörtern wir die Menschenrechtslage in der Russischen Föderation anhand der Rechte auf Versammlung-, Vereinigungs- und Meinungsfreiheit und zeichnen die – beunruhigende – Entwicklung der letzten Jahre nach. Die Sendung schließt wie immer mit aktuellen Meldungen zum Thema Menschenrechte.

Gestaltung und Moderation: Martin Walther

Technik: Sarah Berger

 

Gold für Menschenrechte

February 09, 2014 By: Gruppe08 Category: Allgemein Comments Off on Gold für Menschenrechte

 

Sylvia Pumberger

 

Kerze der Hoffnung: Keine Todesstrafe für Fatima Hussein Badi

February 01, 2014 By: Gruppe08 Category: Allgemein Comments Off on Kerze der Hoffnung: Keine Todesstrafe für Fatima Hussein Badi

 

Seit 12 Jahren sitzt Fatima Hussein Badi, 50 Jahre alt, im Jemen in der Todeszelle, obwohl der Oberste Gerichtshof sie vom Vorwurf des Mordes an ihrem Ehemann freigesprochen hat. Der vierfachen Mutter droht die Hinrichtung, das Urteil gegen ihren mitangeklagten Bruder wurde bereits vollstreckt.

Fatima Hussein Badi und ihr Bruder Abdullah Hussein Badi wurden am 13. Juli 2000 verhaftet, weil sie im Verdacht standen, Fatimas Ehemann Hamoud Ali al-Jalal ermordet zu haben. Weder bei der polizeilichen Vernehmung noch bei späteren gerichtlichen Anhörungen hatten die Geschwister rechtlichen Beistand.

Als sich Fatima weigerte, den Mord zu gestehen, wurde ihr ihr Bruder Abdullah vorgeführt – mit blutüberströmtem Gesicht. Man drohte ihr, sie in Anwesenheit des Bruders zu vergewaltigen.

Um sie vor der Vergewaltigung zu bewahren, soll ihr Bruder daraufhin die Tat gestanden haben. In der Folge wurden beide im Februar 2001 zum Tode verurteilt.

Im September 2003 befand jedoch der Oberste Gerichtshof, dass Fatima Hussein Badi sich zwar der Mithilfe, nicht aber des Mordes schuldig gemacht habe. Er reduzierte die Strafe daraufhin auf vier Jahre Haft. Nach einer Intervention durch den Staatspräsidenten und den Parlamentssprecher wurde der Fall erneut überprüft und die Reduzierung des Strafmaßes rückgängig gemacht! Fatima Hussein Badi ist damit weiterhin in Gefahr, hingerichtet zu werden.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift (Briefvorschlag) mit, Fatima Hussein Badi aus der Todeszelle zu befreien!

Die KERZE DER HOFFNUNG brennt für faire Verfahren.

Brigitte Egartner